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Architektur in Stuttgart

Stuttgart, die Stadt der Ingenieure und Architekten, hat städtebaulich einiges zu bieten. Begeben Sie sich mit uns auf einen Städtetrip der besonderen Art und entdecken Sie Stuttgart von seiner eindrucksvollsten Seite: der Architektur.

Hauptbahnhof im architektonischen Wandel

Der Hauptbahnhof in Stuttgart gehört zu den wichtigsten architektonischen Wahrzeichen der Stadt. Dieses Gebäude gilt als markantester Bahnhofsbau zwischen Historismus und Moderne. Er wurde von 1914 bis 1927 nach den Plänen von Paul Bonatz und Friedrich Scholer erbaut. Die "neue Sachlichkeit" - die Abgrenzung vom Expressionismus - prägte den Stil des Baus. Im zweiten Weltkrieg wurden Dächer, Teile der Fassade und Innenwände zerstört. Die Struktur des Baumwerkes blieb allerdings weitestgehend erhalten und konnte ohne größere Veränderungen erneuert werden. Der 56 Meter hohe Turm des mächtigen Gebäudes ist eine Besonderheit: Im Turm können sich interessierte Besucher über das Verkehrs- und Stadtentwicklungsprojekt "Stuttgart 21" informieren. Dieses Projekt sieht den Umbau des bestehenden Kopfbahnhofes in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof vor.

Bücher über den Stuttgarter Bahnhof:

[Matthias Roser: Der Stuttgarter Hauptbahnhof] [Ulrike Seeger, Rose Hajdu: Hauptbahnhof Stuttgart]

Detailverliebtes Stuttgart

In Stuttgart gibt es so einiges zu entdecken: Aufwendige Verzierungen und detailverliebte Darstellungen schmücken so manche Ecken der Stadt. Über Türen sitzen kleine Engel, unter den Fensterrahmen verstecken sich Nixen und Drachen: Der Jugendstil zieht sich wie ein roter Faden durch die Landeshauptstadt. Diese Stilepoche breitete sich um 1900 in ganz Europa aus - als Protest gegen den Historismus und die Folgen der Industrialisierung und Massenproduktion. Der Architekturführer "Stadtspaziergänge in Stuttgart - Jugendstil" von Friederike Votteler und Peter Pipiorke zeigt, wie viel Jugendstil in der Landeshauptstadt steckt und wie facettenreich die Stadt ist.

[Friederike Votteler, Peter Pipiorke: Stadtspaziergänge in Stuttgart - Jugendstil]

Friederike Votteler, Peter Pipiorke: Stadtspaziergänge in Stuttgart - Jugendstil

Jugendstil in Stuttgart - gibt es das überhaupt? Und wenn ja, wo findet er sich im heutigen Stadtbild? Auch wenn Stuttgart sich mit diesem baugeschichtlichen Erbe erkennbar schwer tut, ja, es gibt ihn, den Jugendstil, und es gilt ihn wieder neu zu entdecken."Stadtspaziergänge in Stuttgart - Jugendstil" ist entstanden aus Veranstaltungen, Stadtteilspaziergängen und Radtouren der Naturfreunde Radgruppe Stuttgart. Zahlreiche Teilnehmer haben sich schon im Rahmen dieser Führungen auf Entdeckungsreise durch die Stuttgarter Stadtteile begeben und waren erstaunt, wie viel es hier zu sehen gibt. Interessant ist die Jugendstilepoche in Stuttgart unter zwei Aspekten: einmal aus städtebaulicher und kunsthistorischer Sicht, zum anderen aus sozialgeschichtlichen Gründen. Denn nur in der Verknüpfung der Formenvielfalt des Jugendstils mit den Zielen und Vorstellungen der Lebensreformbewegung lässt sich das kurze Feuerwerk des künstlerischen Aufbruchs, der fantasievollen Ornamentik und der gezielten Störversuche gegen alte Ordnungen richtig deuten. Dekorative Erker, lustig bevölkerte Reliefs, goldglänzende Mosaiken, reich geschmückte Hauseingänge und Fassadendekorationen widerlegen jegliches Vorurteil von schwäbischem Geiz und gutbürgerlicher Biederkeit.Nach einer Einführung in das Thema werden anhand verschiedener Rundgänge in einzelnen Stadtteilen ausgesuchte Bauwerke und ihre Geschichte erläutert. Ein "virtueller Rundgang", eine Einführung in die Bedeutung der Bauordnungen für das Stadtbild, weitere bedeutende Jugendstilgebäude in der Region und ein Lexikonanhang mit wichtigen Begriff en und Namen runden das Buch ab.

Aufgewertete Nachkriegsbauten in Stuttgart

Das Zeppelin-Carré ist einer der markanten Nachkriegsbauten in Stuttgart. Der Gebäudekomplex befindet sich gegenüber des Hauptbahnhofs. Das Zeppelin-Carré wurde revitalisiert und dadurch architektonisch und energetisch aufgewertet. Einer der insgesamt vier Höfe des Carrés ist ein Atrium und besitzt ein Glasdach.


125 Jahre Automobilgeschichte in eleganter Doppelhelix

Das Mercedes-Benz Museum gehört ebenfalls zu den architektonischen Besonderheiten Stuttgarts. In Form einer eleganten Doppelhelix wurde es vom renommierten Amsterdamer Architekturbüro "UN Studio" entworfen. 125 Jahre Automobilgeschichte werden hier dargestellt. Auf neun Ebenen mit 16500 Quadratmetern Fläche werden 160 Fahrzeuge und insgesamt mehr als 1500 Exponate ausgestellt - vom ersten Benz Patent-Motorenwagen von 1886 bis hin zu den legendären Automobilen der 50er Jahre.

Buch-Tipps über das Mercedes-Benz-Museum und das UN Studio:

[Ben van Berkel, Caroline Bos: UN Studio] [Christian Holl: Mercedes-Benz Museum Stuttgart] [Ben van Berkel, Caroline Bos: Un Studio]

Architektonisches Meisterwerk in Stuttgart

Die Stuttgarter Stäffele (hochdeutsch: Treppen) sind mehr als 400 Treppenanlagen, deren Ursprung auf die Zeit zurück geht, als die Hänge rund um Stuttgart von Winzern bewirtschaftet wurden. Mitte des 19. Jahrhunderts dehnte sich die Großstadt aus und die alten Weinbergstaffeln wurden durch Fußwege und Treppen zu den neuen höher gelegenen Wohngebieten ersetzt. Die Architektur der Stäffele ist einmalig.

Bücher über die Stuttgarter Stäffele:

[Doris Schöpke-Bielefeld, Susanne M. K. Baur: Stadtgeschichten Stuttgart - Die Stadt und ihre Stäffele] [Eberhard Rapp: Stäffele]

Stuttgart mit dem weltweit ersten Fernsehturm

Der Stuttgarter Bopser ist eine bekannte Erhebung und zugleich ein ganzer Stadtteil der Landeshauptstadt. Der Berg ist unter anderem der Standort des weltweit ersten Fernsehturms - das bekannteste Wahrzeichen dieser Stadt. 1956 war die Einweihung des 217 Meter hohen Turms und er entwickelte sich damit zum Prototypen, der auf der ganzen Welt nachgebaut wurde - wie in Berlin, Johannesburg (Südafrika) und in Wuhan (China).
 

Das richtige Buch zum Thema

[Oa Krimmel: Fernsehturm Stuttgart]

Krimmel: Fernsehturm Stuttgart - Der erste der Welt

Gebundenes Buch
Der Turm ist Kult! Sein unverkennbarer Schattenriss schmückt Buttons, T-Shirts und Taschen. Nun gibt es endlich das offizielle Buch zum Turm - mit zahlreichen Fotografien, spannenden Fakten und Geschichten rund um das weltberühmte Stuttgarter Wahrzeichen: den Fernsehturm des SWR. Nicht nur Schwaben zeigen sich begeistert von der zeitlosen architektonischen Schönheit und der atemberaubenden Aussicht: Seit seiner Eröffnung im Jahre 1956 hat der erste Fernsehturm der Welt bereits über 27 Millionen Besucher angelockt. Als »Urahn aller Fernsehtürme« ist er zum Vorbild für Hunderte andere in aller Welt geworden. Und obwohl ihn längst viele Türme an Höhe übertreffen, bleibt seine Eleganz einzigartig.

 

Weiterer Buchtipp dazu

[Rudolf Pospischil: Der deutsche Fernsehturm]

Rudolf Pospischil: Der deutsche Fernsehturm

Gebundenes Buch
Als Westdeutschland nach dem Krieg mit dem neuen Massenmedium Fernsehen versorgt werden sollte, wurde in Stuttgart ein vollkommen neuer Bauwerkstyp erfunden, der der ganzen Welt als Referenz diente: der Stuttgarter Fernsehturm aus Stahlbeton mit Aussichtsplattform und Restaurant verließ den weltweit beschrittenen Weg des technischen Zweckbaus.

Kunstmuseum mit architektonischer Besonderheit

Das Kunstmuseum in Stuttgart ist ein architektonisches Juwel und bildet einen besonderen Kontrast zu den sonst historischen Gebäuden auf dem Schlossplatz. Die filigrane gläserne Hülle des Glaskubus eröffnet den Blick für einen steinernen Kubus im Inneren des Gebäudes. Auf 5000 Quadratmetern Ausstellungsfläche beherbergt der Kubus zeitgenössische Kunst und Werke der klassischen Moderne. Das Besondere des Baus wird im Dunkeln sichtbar: Tagsüber dominiert der kühle Glaswürfel, in der Nacht tritt der beleuchtete innere Steinkubus in warmem Licht in den Vordergrund.

Unsere Literatur-Tipps für das Kunstmuseum:

[Kurzführer] [Christian Holl: Kunstmuseum Stuttgart] [Museen für das 21. Jahrhundert - Kunstmuseum Stuttgart]


Stuttgart besuchen und erleben

Planen Sie demnächst einen Wochenendtrip nach Stuttgart? Dann lohnt sich ein Blick auf unsere Auswahl an Reiseführern. In der schönen Stadt am Neckar gibt es auch neben den architektonischen Besonderheiten allerhand zu entdecken. Der Humanist Ulrich von Hutten schrieb schon 1519, dass Stuttgart der Name sei, den die Schwaben dem "Paradies auf Erden" gegeben haben. Wohlmöglich liegt es an den vielen schönen Parks, Waldgebieten und Weinbergen, die diese Stadt so paradiesisch machen. Auch das südländische Flair vieler Plätze und Viertel trägt viel dazu bei. Eine Fahrt mit der nostalgischen Seilbahn, ein Besuch des zoologisch-botanischen Gartens oder ein Ausflug in das Schloss Solitude - in dieser lebendigen Stadt wird Ihnen sicher nicht langweilig.

Planen Sie demnächst einen Trip nach Stuttgart?

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